Services für Fakultäten/Institute

Die Universität Zürich ist als öffentliche Bildungseinrichtung gemäss Rechtsprechung in der Verantwortung, ein inklusives Bildungssystem zu gewährleisten und UZH-Angehörigen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zum universitären Geschehen zu ermöglichen.

Die Fachstelle Studium und Behinderung unterstützt die Fakultäten und Institute der UZH dabei, diesem Auftrag bestmöglich nachzukommen. Als unser Kooperationspartner profitieren Sie von unseren nachfolgend dargestellten, vielfältigen Dienstleistungen.

Abklärung des Bedarfs an Unterstützung sowie angemessener Unterstützungsmassnahmen

Sind formelle Anpassungen der Rahmenbedingungen bezüglich des Studiums oder von Prüfungen notwendig, damit Studierenden keine behinderungs- oder krankheitsbedingten Nachteile entstehen, so fungiert die Fachstelle gemäss §17 VZS UZH als erster Ansprechpartner.

Unser Team klärt, wie sich die jeweilige, gesundheitliche Situation negativ auf studienrelevante Aktivitäten auswirkt. Hieraus ergibt sich der individuelle Bedarf an Unterstützung  (sog. Nachteilsausgleiche). Die Erfahrung zeigt, dass die Betroffenen selber am besten Auskunft über die benötigte Unterstützung geben, weil sie ihre Bedürfnisse in Situationen, die ihnen Schwierigkeiten bereiten und somit die Art des benötigten Unterstützungsbedarfs kennen.

Vertrauliche und ausführliche Gespräche mit den Studierenden, obligatorische Bereitstellung fachärztlicher Zeugnisse sowie regelmässiger Kontakt mit Ärzten und Therapiestellen bilden hierbei die Basis unserer Arbeit.

Die FSB greift zudem auf die langjährige Erfahrung und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Fakultäten und Instituten der UZH zurück.

Ebenso individuell wie die Bedarfe sind die Massnahmen, welche behinderungs- oder krankheitsbedingte Nachteile weitestmöglich kompensieren sollen. Die FSB nutzt hierfür das sog. BIAS-Formular (BIAS = Bedarf an individuellen Anpassungen im Studium). Dieses hat den Zweck, den Fakultäten und Instituten kurz und nachvollziehbar die jeweilige Sachlage darzustellen sowie die benötigten Nachteilsausgleiche aufzuzeigen.

Mit Hilfe von regelmässigen Standortgespräche mit den Studierenden wird sichergestellt, dass sich die Massnahmen an der jeweils aktuellen Bedürfnislage orientieren und den Fakultäten und Instituten nur mehr tatsächlich benötigte Nachteilsausgleiche kommuniziert werden.

Zusätzlich erhalten die Studierenden von der FSB bei Bedarf Unterstützung beim Stellen der Anträge auf Nachteilsausgleich. So soll fristgerechtes Handeln in Kombination mit vollständigen Anträgen sichergestellt werden.

Durch regelmässige Weiterbildungen sowie engen Austausch mit nationalen und internationalen Hochschulen wird sichergestellt, dass sich die Arbeitsweise unseres Teams stetig am state of the art orientiert. 

Durchführung von Prüfungen

In besonders komplexen Situationen von Behinderung kann die Organisation und Durchführung von Modulprüfungen nach Rücksprache von der FSB übernommen werden. Die Fakultät/das Institut stellt die Prüfungsunterlagen in geeigneter Form zur Verfügung.

Beratung und Unterstützung von Dozierenden

Möglicherweise befinden sich auch in Ihren Veranstaltungen Studierende, die mit Hindernissen aufgrund eines gesundheitlichen Problems oder einer Funktionsbeeinträchtigung konfrontiert sind. Vielleicht möchten Sie aber auch allgemeine Hinweise, wie Lehre barrierefrei gestaltet werden können. Die FSB unterstützt Sie in jedem Fall gerne durch Beratung. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Beachten Sie auch unsere Merkblätter "Studieren mit...".  Diese können Ihnen helfen, sich einen groben Eindruck über mögliche Unterstützungsmassnahmen zu verschaffen.

Accessibility-Tests

Helen Zimmermann (mehr zu ihrer Person unter Team) steht den UZH-Angehörigen (insbesondere Webmasters, OLAT-und Kommunikations-Verantwortlichen aber auch Dozierenden) noch bis Ende April 2018 mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. Sie ist gerne bereit, Entwürfe auf Accessibility zu testen, eine Demo mit ihrem speziellen Computer zu machen und Verbesserungsmöglichkeiten zu besprechen und aufzuzeigen.